Fleisch Macht Herrschaft

... oder „Solange es Schlachthöfe gibt, wird es Schlachtfelder geben.“

Hartmut Kiewert thematisiert in großformatigen, figurativen Bildern das dem kulinarischen Genuss geopferte Tier und unsere, durch (Fleisch-)Konsum bedingte Komplizenschaft.

Seine Bilder regen an, die vielschichtigen und vernetzten Herrschaftsmechanismen zwischen Mensch und Tier und Mensch und Mensch zu durchdenken. Textfragmente aus seiner Abschlussarbeit an der Kunsthochschule Halle zeigen die Zahlen und Fakten der Tierzucht- und -tötung. Kiewert war 2009 Teilnehmer des 19. Bundeswettbewerb „Kunststudentinnen und -studenten stellen aus“ des BM für Bildung und Forschung.

Inspiration aus der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule

In dem knapp 10-minütigen Interview erfahren wir beispielsweise, dass der Künstler sich in seinen Aussagen auf die Kritischen Theorie der Frankfurter Schule bezieht, eine philosophische Richtung, die seit 1947 an deutschen Hochschulen gelehrt wird, im Alltag aber selten Anwendung findet.

Die Theoriearbeit zur Ausstellung kann unter http://hartmutkiewert.net/theorie heruntergeladen werden.

Die Ausstellung ist noch bis zum 29. Juni 2010 täglich, außer Mo sowie am am 2. / 3.und 4. Juli, 15 – 20 Uhr und nach Vereinbarung (01 51 52 41 52 36, Ike Clef-Prahm) geöffnet. Die Finissage ist am So, den 4.7. um 19 Uhr. Ort: Celsiusweg 13, 22761 Hamburg.

Messe Frauenwirtschaft

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